„Jemand, der das Unfassbare mit aushält…“

Der 11. März hat sich ins Gedächtnis der Menschen in Winnenden, Wendlingen und weit darüber hinaus eingebrannt:
Vor zehn Jahren stürmt ein ehemaliger Schüler die Albertville-Realschule Winnenden und schießt auf Schüler und Lehrer. Danach tötet er auf seiner Flucht nach Wendlingen weitere Menschen – schließlich sich selbst. Insgesamt verlieren an diesem 11. März 2009 16 Menschen ihr Leben. Der Schock und die Fassungslosigkeit über diesen Amoklauf sind riesengroß – bis heute. Auch bei Jonas Helbig. Der evangelische Pfarrer war damals als Notfallseelsorger im Einsatz. Er hat uns von seinen Erinnerungen erzählt.


Autor und Foto: Matthias Huttner
www.notfallseelsorge-stuttgart.de/


9. Jahrestag Amoklauf in Winnenden – Rückblick: Gisela Mayer verliert ihre Tochter

Am 11. März, auf den Tag genau, vor neun Jahren, kannte plötzlich jeder in Deutschland die schwäbische Stadt Winnenden. Es war der Tag, an dem ein ehemaliger Schüler die Albertville-Realschule stürmte. Mit einer Pistole schoss er auf Schüler und Lehrer. Anschließend flüchtete er nach Wendlingen. Dort erschoss er sich selbst. An diesem Tag riss er 15 Menschen aus dem Leben. Gisela Mayer hat ihre Tochter Nina verloren. Die war 24 und Lehrerin.
Autorin: Eva Rudolf


Foto: privat


Winnenden – 5 Jahre nach dem Amoklauf

Vor fünf Jahren, am 11.März 2009, hielt ganz Deutschland den Atem an. Das beschauliche Städtchen Winnenden war Schauplatz einer bis dahin nicht gekannten Gewalttat. Der 17-jährige Schüler Tim K. erschoss an diesem Tag 15 Menschen und sich selbst. Seither ist in Winnenden nichts mehr wie vorher. Die Bürger der Stadt leben mit einem Trauma und suchen Wege in die Zukunft. So wie Hardy Schober, der damals seine 15-jährige Tochter Jana verloren hat.

Autorin: Evelyn Kunze

Foto: dpa