„Esther Ministries“ – Einsatz im Rotlichtviertel: Raus aus der Prostitution

Schätzungsweise sind 400.000 Frauen in Deutschland als Prostituierte tätig. Aber viele sind das nicht freiwillig. Hilfe kommt von verschiedenen Organisationen. In Stuttgart gibt’s zum Beispiel das „Hoffnungshaus“ der Evangelischen Kirche mitten im Rotlichtbezirk. Und auch Vereine wie „Esther Ministries“ begleiten Frauen auf ihrem Weg aus der Prostitution.
Corinna Schmid hat mehr Infos.

Unterstützen könnt ihr Esther Ministries durch Geld- oder Sachspenden. Sie suchen derzeit nach Verwaltungsräumen und einem Haus, wo die Frauen vorübergehend wohnen können. Mehr Infos gibt’s auf www.esther-ministries.de


„Esther Ministries“ – Einsatz im Rotlichtviertel: Informationen zum Verein

„Das älteste Gewerbe“ sagt man, ist die Prostitution. Für die Frauen, die oft zwangsweise arbeiten und in mafiösen Strukturen gefangen sind, ist es das schlimmste Gewerbe. Viele sind Alkohol- oder drogenabhängig, weil ihr Leben nur so auszuhalten ist.
Ehrenamtliche Vereine wie „Esther Ministries“ setzen sich für diese Frauen und ihren Ausstieg aus dem Rotlichtmilieu ein. Sabine Lacker ist die Vorsitzende des Vereins, Corinna Schmid hat sie getroffen.


Mehr Infos: www.esther-ministries.de/de/home/


Hoffnungshaus in Stuttgart

In Stuttgart gehen rund viertausend Frauen und Männer anschaffen. Viele von ihnen sind jung, kommen aus Osteuropa, sprechen kein Deutsch und leben in Zwangsverhältnissen. Genau für die will das Hoffnungshaus jetzt Anlaufstelle sein. Hier bekommen die Prostituierten Beratung oder können einfach mal ausspannen. Initiiert wird das Projekt vom evangelischen Gemeinschaftsverband „Die Apis“. Die Kirche mittendrin in der Sündenmeile Stuttgarts. Wie das zusammenpasst? Eva Rudolf hat nachgefragt.


Foto: Moritz Schall