Jüdisches Leben am Bodensee

Wer im späten Mittelalter die Städte im Bodenseeraum besuchte, traf auch auf viele jüdische Bewohner. Juden waren zu dieser Zeit willkommen: im Zeitraum zwischen den Jahren 1200 und 1450 erhielten sie Bürgerrechte und nahmen am täglichen Leben ihrer Stadt teil. In Konstanz zeigt noch bis Ende Oktober eine Ausstellung, wie genau das jüdische Leben am Bodensee ausgesehen hat: Von Zürich und Schaffhausen über Ravensburg und Wangen bis nach Feldkirch und St. Gallen. Karin Rothaupt hat sich die Ausstellung zeigen lassen.


www.konstanz.alm-bw.de/de/zu-gast.html


Die dunkle Seite des Reformators – Martin Luther und die Juden

500 Jahre Reformation – die Evangelische Kirche feiert das dieses Jahr ganz groß und lässt Martin Luther hochleben. Wobei: Als Held oder gar als Heiliger taugt der Reformator nicht: Luther hatte auch dunkle Seiten – zum Beispiel hat er massiv gegen Juden gehetzt!
Autor: Matthias Huttner


Bild: Lukas Cranach d.Ä.


Fastenbrechen unter Freunden

Ein religiös-kulinarischer Dialog – Ein Es ist fast geschafft. Am Dienstag, 05. Juli, endet der Fastenmonat Ramadan. 30 Tage lang haben dann viele Muslime den ganzen Tag über von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang weder gegessen noch getrunken. Ganz schön hart. Deshalb wird während dieser Zeit jeden Abend das Fastenbrechen auch so richtig zelebriert. Achim Stadelmaier war bei einem Fastenbrechen dabei, zu dem besonders auch Nicht-Muslime eingeladen waren.


Neue Thora-Rolle für Esslinger Juden – Was ist eigentlich die „Thora“?

Was ist eigentlich die „Thora“?

Großer Tag für die Esslinger Juden – der vergangene Dienstag, 7. Juni: Da hat die jüdische Gemeinde in Esslingen eine neue Thora-Rolle bekommen. Die Thora ist sozusagen ein Teil der jüdischen Bibel und gehört zur Grundausstattung jeder Synagoge. Mit einem Umzug durch die Innenstadt wurde am Dienstag die neue Thora-Rolle ins jüdische Gemeindezentrum gebracht. Matthias Huttner hat mit dem Esslinger Rabbiner Jehuda Puschkin über das Ereignis gesprochen.


Foto: IRGW, Meier