Zeugen der Zeitzeugen – Seminar zum Thema Antisemitismus

Am 27.Januar ist jedes Jahr Internationaler Holocaust-Gedenktag: Auch in Deutschland wird an die Opfer der Nazi-Zeit erinnert. Die Initiative „Zeugen der Zeitzeugen“ bringt die Opfergeneration und junge Deutsche zusammen und kämpft so gegen Antisemitismus, also Judenfeindlichkeit, heutzutage. Unter anderem mit Infoveranstaltungen und Seminaren speziell für junge Menschen. Matthias Huttner war bei so einem Treffen in Stuttgart dabei.


Zeitzeuge Pavel Hoffmann aus Baden-Württemberg

„Zeugen der Zeitzeugen“ – in diesem Projekt kommen junge Menschen aus Deutschland mit Holocaust-Überlebenden ins Gespräch und werden so in Zukunft „Zeugen der Zeitzeugen“. Einer dieser Zeitzeugen ist Pavel Hoffmann. Der 77-jährige ist tschechischer Jude, lebt seit 45 Jahren in Reutlingen und hat als kleines Kind das KZ Theresienstadt überlebt. Matthias Huttner hat mit ihm gesprochen.


Das Projekt „Zeugen der Zeitzeugen“

„#WeRemember“ – Gedenktage sind gut und hilfreich – sonst würde manches in unserer schnelllebigen Gesellschaft schnell untergehen: Am Freitag war wieder so ein wichtiger Tag: Am 27. Januar wird jedes Jahr an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Das Projekt „Zeugen der Zeitzeugen“ will den Holocaust-Überlebenden eine Stimme geben: Ein bundesweites Projekt, das 2013 von einer Baden-Württembergerin gegründet wurde – Marina Müller, 34 Jahre alt, aus dem Nordschwarzwald.


Autor: Matthias Huttner



Verfolgung von Sinti und Roma im Dritten Reich

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Millionen von Menschen wurden von den Nazis umgebracht, auch tausende Sinti und Roma. Die Nachfahren der Überlebenden sind bis heute schwer traumatisiert. Anna Gieche hat sich mit Magdalena Guttenberger aus Ravensburg getroffen, deren Mutter nur durch einen glücklichen Zufall nicht nach Auschwitz deportiert wurde.