Interreligiöses Plätzchenbacken im „Hoffnungshaus“

Hoffnungshaus Plätzchenbacken

Im so genannten „Hoffnungshaus“ in Leonberg leben seit einigen Monaten muslimische Flüchtlinge und deutsche Christen unter einem Dach: Zwar haben sie eigene Wohnungen, aber sie teilen ihren Alltag. Jetzt erleben viele der Geflüchteten ihren ersten Advent, mit allem was dazu gehört. Was das für die Bewohner bedeutet, hat sich Niko Sokoliuk angesehen.


Ein Besuch im Leonberger „Hoffnungshaus“

"Hoffnungsträger" Leonberg

Flüchtlinge und Deutsche leben unter einem Dach, jede Familie hat ihre Wohnung, aber alle helfen einander bei Integration und Alltag, außerdem gibt es Angebote wie Deutschkurse für die Geflüchteten. Klingt wie eine Utopie, aber in Leonberg ist das seit einem knappen halben Jahr Realität. Dort hat die christliche Hoffnungsträger-Stiftung ihr Pilotprojekt gestartet. Wie das läuft, hat sich Niko Sokoliuk angesehen.


Hoffnungshaus in Stuttgart

In Stuttgart gehen rund viertausend Frauen und Männer anschaffen. Viele von ihnen sind jung, kommen aus Osteuropa, sprechen kein Deutsch und leben in Zwangsverhältnissen. Genau für die will das Hoffnungshaus jetzt Anlaufstelle sein. Hier bekommen die Prostituierten Beratung oder können einfach mal ausspannen. Initiiert wird das Projekt vom evangelischen Gemeinschaftsverband „Die Apis“. Die Kirche mittendrin in der Sündenmeile Stuttgarts. Wie das zusammenpasst? Eva Rudolf hat nachgefragt.


Foto: Moritz Schall