Integrative Fußballmannschaft SV Winnenden – Flüchtlingsmannschaft vor dem Aus

Viele Menschen in Baden-Württemberg engagieren sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. Doch leider werden die Beziehungen und Freundschaften, die man geknüpft hat, immer wieder von einem auf den anderen Tag auf eine harte Probe gestellt. Wenn es heißt: Abgeschoben! Ein besonders krasses Beispiel kommt aus Winnenden.


Autor: Moriz Schuster


Vergessene Katastrophen

Im Sommer wird weniger gespendet
Für Menschen in Not wird in der Regel dann gespendet, wenn aktuell was Schlimmes passiert, eine Naturkatastrophe zum Beispiel oder auch, fast traditionell, zur Advents- und Weihnachtszeit.
Humanitäre Hilfe wird aber das ganze Jahr über gebraucht: Mehr als 100 Millionen Menschen sind auf Unterstützung angewiesen (Quelle: Food Security Information Network).
Autorin: Melanie Britz


Foto: Christoph Pueschner, Diakonie-Katastrophenhilfe
Infos: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/gemeinde…strophen


Seenotrettung – Kapitän Friedhold Ulonska: „Das lässt dich nicht mehr los!“

Fast 700 Menschen sind – laut der Internationalen Organisation für Migration – allein dieses Jahr im Mittelmeer ertrunken. Währenddessen streitet die EU weiter darüber, welches Land wie viele Geflüchtete aufnehmen muss. Italien blockiert seine Häfen für private Rettungsschiffe und klagt gegen Crew-Mitglieder. Für Friedhold Ulonska aus Rottenburg ein untragbarer Zustand. Der Baden-Württemberger war bis letzte Woche selbst auf einem Rettungsschiff im Einsatz. Achim Stadelmaier hat mit ihm zum „Tag der Seenotretter“ gesprochen:


Seenotrettung: „Die Unterstützung der Kirchen ist wichtig!“

Am 28. Juli ist der „Tag der Seenotretter“ – und beim Thema Seenotrettung denken wir natürlich sofort ans Mittelmeer und an die Menschen, die z.B. von Nordafrika aus nach Europa fliehen. Diese Menschen in Seenot zu retten, befürworten zwei Drittel der Deutschen:


Mitschnitt der Sendung vom 28. Juli bei Hitradio antenne1.
Autor: Achim Stadelmaier


„Urlaubs-Schafferin“ Ute hilft Flüchtlingen auf Lesbos

Am Strand von Sardinien, am Hotelpool in Mexiko oder mit dem Rennrad in den Französischen Alpen – Posts von Urlaubszielen sind in den Sozialen Medien vor allem zur Ferienzeit mega angesagt.
Ute Wolfangel aus Weilimdorf bei Stuttgart fliegt demnächst wieder auf die griechische Insel Lesbos. Posts mit cooler Partystimmung wird es von ihr allerdings nicht geben, denn sie macht dort keinen Urlaub, sondern ist als ehrenamtliche Flüchtlingsretterin für die schweizer Organisation „Schwizer Chrüz“ (www.schwizerchrüz.ch) im Einsatz. Hempel hat sich mit ihr unterhalten.


Kornhaus Korntal – Junge Flüchtlinge machen Nudeln

Um junge Migranten zu integrieren gibt es in Korntal bei Stuttgart das sog. „Kornhaus“. Dort stellen 12 Flüchtlinge Nudeln in der eigenen Nudelmanufaktur her, bedienen Gäste im Café und kommen mit ihnen ins Gespräch. Das Projekt Kornhaus wurde von Korntaler Christen ins Leben gerufen. Nadja Schienke war vor Ort und hat Yunis getroffen, der dort ehrenamtlich arbeitet.


Die Nudeln kann man übrigens auch online bestellen. Mehr Infos unter www.kornhaus-korntal.de
Foto: EMH, Nadja Schienke


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