Fasten: Auf was verzichtet ihr?

Die ersten vier Tage sind geschafft! Seit Aschermittwoch läuft die Fastenzeit. Laut einer Umfrage des Forsa-Instituts will jeder zweite Deutsche Fasten. Also 40 Tage lang verzichten, auf das, was einem lieb geworden ist. Keine leichte Aufgabe. Aber auf was wird denn so in diesen Tagen verzichtet? Wir haben uns umgehört.


Autorin: Christina Fleckenstein
Foto: Anja Brunsmann, medienREHvier



Verzicht auf Bewegung – lebenslang

Fastenzeit bedeutet, Verzicht – auf Alkohol, Schokolade oder Fernsehen. Was aber, wenn man sein ganzes Leben auf etwas Grundlegendes verzichten muss? Zum Beispiel auf Bewegung und Selbstbestimmung? Seit sie mit 18 im Urlaub einen Badeunfall hatte, ist Maria-Cristina Hallwachs ab dem Hals querschnittsgelähmt. Niko Sokoliuk hat sie besucht.


Foto: EMH
Mehr Infos unter www.leben-mit-beatmung.de


Fastenzeit: „Ein Leben lang ohne“: Verzicht auf Alkohol – ein ehemaliger Alkoholiker erzählt

Ein Leben lang Verzicht auf Alkohol – ein ehemaliger Alkoholiker erzählt

Menschen, die alkoholkrank waren, also „trockene“ Alkoholiker, müssen ihr Leben lang auf Alkohol verzichten. Auch Damir tut das: Von mindestens 2 Flaschen Wodka pro Tag auf null Alkohol. Eva Rudolf hat ihn getroffen.


Foto: Petra Bork, pixelio.de


Verzicht – Familie Böhm und ihr Leben im Slum

An den Sonntagen bis Ostern stellen wir Menschen vor, die auf etwas verzichten. Allerdings nicht nur sieben Wochen, sondern viele Jahre oder sogar ein Leben lang. Freiwillig oder auch unfreiwillig. Wir starten mit Familie Böhm aus Leonberg. Die Böhms haben vier Jahre lang auf den deutschen Lebensstil und Luxus verzichtet und als Missionare im Slum gelebt. Achim Stadelmaier hat sie getroffen.



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