Gerhard Maschkowski – Auschwitzüberlebender / Teil 2

Gerhard Maschkowski, 94, ist Jude. Er hat den Holocaust überlebt. Als 22-Jähriger wandert er 1947 in die USA aus und lebt dort den „American Dream“: Er gründet eine Familie, handelt mit deutschen Autos und verdient viel Geld. Doch regelmäßig kehrt Gerhard Maschkowski nach Deutschland zurück, um ein Versprechen einzulösen, dass er und seine beiden jüdischen Freunde sich einst im KZ Ausschwitz gaben: Wer überlebt, erzählt von den Lagern, den Gräueltaten der Nazis und dem Todesmarsch aus dem KZ heraus. Dagmar Hempel hat den Holocaust-Zeitzeugen getroffen.


Gerhard Maschkowski – Auschwitzüberlebender / Teil 1

Seit 1969 kehrt Gerhard Maschkowski immer wieder von Kalifornien nach Deutschland zurück. Er wird ein Versprechen halten, das er und seine beiden jüdischen Freunde sich im KZ Auschwitz gaben. Er hat als einziger der drei Lager und der 800 km Todesmarsch aus dem Konzentrationslager heraus im eiskalten Winter 1945 überlebt. Als Zeitzeug des Holocausts kämpfte der heutige 94-Jährige immer noch gegen das Vergessen der Nazi-Gräueltaten an. Dagmar Hempel hat sich mit ihm unterhalten.



Verfolgung von Sinti und Roma im Dritten Reich

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Millionen von Menschen wurden von den Nazis umgebracht, auch tausende Sinti und Roma. Die Nachfahren der Überlebenden sind bis heute schwer traumatisiert. Anna Gieche hat sich mit Magdalena Guttenberger aus Ravensburg getroffen, deren Mutter nur durch einen glücklichen Zufall nicht nach Auschwitz deportiert wurde.