„Die Menschen werden bis heute stigmatisiert“

„Die Angst vor der tödlichen Seuche!“ – das ist keine Schlagzeile aus dem letzten Jahr, sondern aus den frühen 1980ern. Damals infizierten sich immer mehr Menschen mit einem mysteriösen, tödlichen Virus – vor allem Männer aus der Schwulenszene waren betroffen. Die Krankheit bekam den Namen AIDS. Seither hat sich viel getan: Das HI-Virus, das AIDS verursacht, ist längst kein Todesurteil mehr. Aber bis heute werden HIV-Infizierte oft noch stigmatisiert, sagt Eckhard Ulrich. Der Stuttgarter Pfarrer war fast 30 Jahre lang in der evangelischen AIDS-Seelsorge tätig. Achim Stadelmaier hat ihn getroffen.

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Foto: Charalampos Ioannou


Klinikseelsorger Achim Esslinger und seine Erfahrungen nach einem Jahr Pandemie

– Zum bundesweiten Gedenktag für die Corona-Toten am 18. April –
Achim Esslinger ist evangelischer Pfarrer und seine Gemeinde ist, grob gesagt, ziemlich krank! Er ist Pfarrer im Krankenhaus: „Klinikseelsorger“ in der Klinik am Eichert in Göppingen. Wir haben ihn unter anderem gefragt, welche Corona-Erfahrungen ihn an die eigenen Grenzen bringen und warum Gott so eine Pandemie überhaupt zulässt.
Autor: Matthias Huttner

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Infos: www.alb-fils-kliniken.de

Foto: ALB FILS KLINIKEN Tobias Fröhner


Evangelische Landeskirche will Missbrauch aufarbeiten

Es ist Jahrzehnte her, aber die Opfer leiden zum Teil bis heute unter den Folgen. Es geht um Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen in den 1950er und 60er Jahren. Unter anderem sollen Sänger der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben und Schüler des Evangelischen Seminars Blaubeuren Opfer geworden sein. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg will diese Fälle jetzt mit einer neuen Studie gründlich aufarbeiten. Achim Stadelmaier berichtet.

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Foto: Pixabay


Coronatest in der Kirche

Zum Beten in die Kirche? Na klar, dafür sind Kirchen da! Jetzt könnt ihr aber auch zum Corona-Test ins Gotteshaus.
Zumindest in die evangelische Johanneskirche in Stuttgart-Zuffenhausen. Seit Mitte Februar ist die nämlich offizielles Corona-Schnelltest-Zentrum. Matthias Huttner hat diese Woche mal vorbeigeschaut.

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Corona-Vesperkirche 2021 in Stuttgart

Eine eisigkalte Woche liegt hinter uns – da würden sich gerne manche Menschen in einer geheizten Kirche aufwärmen – und dazu ein warmes Mittagessen serviert bekommen. „Vesperkirche“ wird das in Baden-Württemberg genannt. Gibt´s seit vielen Jahren jeden Winter in vielen Städten. Dieses Jahr aber ist bei der „Vesperkirche“ wegen Corona natürlich auch vieles anders als sonst: „Vesperkirche to go“ heißt das Motto – auch in Stuttgart. Matthias Huttner war vor Ort.

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www.vesperkirche.de


Vesperkirche Unterwegs – In Ravensburg

Vesperkirche unterwegs“ hat es die letzten beiden Wochen geheißen – in Ravensburg. Nachdem eine „normale“ Vesperkirche wie sonst, in diesem Corona-Winter nicht möglich war, haben sich die Verantwortlichen eben was Neues ausgedacht: Vesperkirche to go! 14 Tage lang hat man in der Stadt Essenspakete verteilt. Karin Rothaupt war mit dabei.

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