Am 1. Dezember ist Kirchenwahl – rund 2 Millionen Menschen in Württemberg dürfen wählen

Am 1. Advent ist Wahltag in Baden-Württemberg. Wenn ihr evangelisch und über 14 seid, könnt ihr heute eure Stimme abgeben – bei der Kirchenwahl der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Aber wer oder was wird da genau gewählt?


„Mir wählet!“ – Wenn Darth Vader & Co für die Kirchenwahl werben

Wer evangelisch ist und in Baden-Württemberg wohnt, hat diese oder letzte Woche Post bekommen von seiner Kirchengemeinde: Mit Wahlunterlagen für die Kirchenwahl am nächsten Sonntag (1. Dezember). Da werden die Kirchengemeinderäte in den Gemeinden neu gewählt, die mit Pfarrerin oder Pfarrer die Gemeinde leiten. Außerdem wird übers Kirchenparlament der württembergischen Landeskirche abgestimmt, die so genannte „Synode“. Und Darth Vader höchstpersönlich rührt auf YouTube und Facebook schon mal die Werbetrommel.
Autor: Matthias Huttner


Infos: www.theglade.com/toleblog/
www.elk-wue.de/#layer=/19112019-…t-zur-kirchenwahl


Was wünschen Sie sich von der Kirche in Zukunft?

Am 1. Dezember ist Wahlsonntag in Baden-Württemberg. An die drei Millionen Menschen in Baden und Württemberg zusammen dürfen ihre Kreuzchen machen. Dann ist nämlich Kirchenwahl in den beiden Evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg.
Gewählt werden die Leute, die die Kirche vor Ort und darüber hinaus leiten, also entscheiden, welchen Weg die Evangelische Kirche in Zukunft geht. Wir haben gefragt: Was wünschen Sie sich von der Kirche in Zukunft?
Autor: Elias Hartung


Foto: Helga Brunsmann, medienREHvier


Kirchenwahl – in 4 x 20 Sekunden

In zwei Wochen, am 1. Dezember, ist Kirchenwahl in der Evangelischen Landeskirche Württemberg – da wird das Parlament der Kirche gewählt. Das entscheidet zum Beispiel über Kirchengesetze und darüber, was mit den Kirchensteuern angestellt wird.
Vier verschiedene Gruppen wollen ins Kirchenparlament, ähnlich wie Parteien im Landtag. Damit ihr euch ein besseres Bild machen könnt, haben wir mal nachgefragt, was so die wichtigsten Anliegen sind.
Autorin: Corinna Schmid

Mitschnitt der Sendung am 17. November bei Hitradio antenne 1.
www.kirchenwahl.de


Pfarrer Julius von Jan und seine Bußtagspredigt gegen die Nazis

Pfarrer Julius von Jan hat am Buß- und Bettag 1938 in der Oberlenninger St. Martinskirche eine Predigt gehalten, die ihn ins Gefängnis gebracht hat: Nach der Reichspogromnacht am 9.11.1938, als in Deutschland die Synagogen brannten, hat er die Nazis öffentlich kritisiert. Mit gravierenden Folgen. Heute ist Dirk Schmidt (Foto) Pfarrer in Oberlenningen. Matthias Huttner hat mit ihm über seinen mutigen Vorgänger und dessen berühmte „Bußtagspredigt“ gesprochen.


www.evangelisch-am-albtrauf.de


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