Neues Hilfsangebot für Opfer von sexueller Gewalt in der Evangelischen Kirche

Rund 600 Fälle sind bekannt – wahrscheinlich sind es aber wesentlich mehr Menschen, die Opfer von sexueller Gewalt in der Evangelischen Kirche geworden sind. Die Kirche will das Thema gründlich aufarbeiten und den Opfern Hilfe bieten. Seit dem 1. Juli gibt es deshalb unter anderem die zentrale Anlaufstelle.help – an die können sich Opfer telefonisch oder per Mail wenden. Beauftragt hat die Kirche damit den unabhängigen Verein „Pfiffigunde“ in Heilbronn. Dort beraten Expertinnen und Experten seit mehr als 25 Jahren Opfer von sexueller Gewalt.


100 Jahre Evangelische Frauen in Württemberg

Was wäre die Kirche ohne Frauen? Sie wäre zumindest bedeutend kleiner und ziemlich arm dran! Schließlich halten gerade oft die Frauen, das Gemeindeleben am Laufen und sind ehrenamtlich engagiert. Und dieses Jahr gibt´s was zu feiern: Die Evangelischen Frauen in Württemberg werden 100 Jahre alt. So lange gibt´s in der evangelischen Landeskirche eine eigene Frauenarbeit – von Frauen für Frauen. Und die Kirche hat sogar eine eigene Landesfrauenpfarrerin: Eva-Maria Bachteler. Matthias Huttner hat bei ihr vorbei geschaut.

 


„Ich habe dem Mörder meiner Tochter vergeben!“

Am 7. Juli ist der „Tag der Vergebung“. Wir haben dazu eine Vergebungsgeschichte, die aus menschlicher Sicht eigentlich nicht zu fassen ist. Es ist die unglaubliche Geschichte von Ursula Link: Sie hat dem Mörder ihrer Tochter vergeben. Achim Stadelmaier hat Ursula vor einigen Jahren getroffen. Was ist da genau passiert?


Verzeihen ist gesund – Zum Tag der Vergebung am 7. Juli

„Der Mensch ist nie so schön, als wenn er um Verzeihung bittet oder selbst verzeiht.“ – Hat der Dichter Jean Paul gesagt. Dass vergeben nicht nur schön, sondern auch gesundheitlich wichtig ist, beobachtet Psychologe und Seelsorger Adrian Lenkner aus Stuttgart bei den Menschen, die zu ihm kommen.
Mitschnitt der Sendung vom 7. Juli bei Hitradio antenne 1.
Autorin: Corinna Schmid


Foto: Pixabay




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