Liebe, Sex und Diakonie – Beratungsangebote in der Diakonie Stetten

Liebe, Sex und Partnerschaft – das sind Themen, bei denen sich schon jeder mal überfordert gefühlt hat. Für Menschen mit Behinderung ist das nicht anders. Deswegen gibt es extra Beratungsstellen, an die sie sich wenden können. Zum Beispiel bei der evangelischen Diakonie Stetten im Remstal. Mehr von Anna Gieche.


Foto: Jorma Bork, Pixelio

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„Hungersuppe“ mit langer Tradition – „Hagelfeiertag“ am 25. Juli in Honhardt bei Crailsheim

Unwetter, Starkregen und Hagel hatten wir ja schon reichlich dieses Jahr. Im hohenlohischen Dörfchen Honhardt zwischen Crailsheim und Ellwangen gibt´s seit mehreren hundert Jahren sogar einen eigenen „Hagel-FEIERTAG“. Der ist jedes Jahr am 25. Juli. Pfarrer Michael Jag in Honhardt erzählt, was hinter diesem traditionellen „Hagelfeiertag“ steckt.


Autor: Matthias Huttner

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Ein Jahr FSJ in Baden Württemberg – Zwei junge Erwachsene erzählen

Ein Jahr die Heimat verlassen um ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland zu machen. Für viele Jugendliche das Abenteuer ihres Lebens!Auf dieses Abenteuer haben sich auch 43 junge Männer und Frauen aus den USA, Kenia, Nepal und anderen Ländern eingelassen. Sie haben zwölf Monate ein Freiwilliges Soziales Jahr hier bei uns in Baden Württemberg gemacht. Und zwar bei der evangelischen Diakonie. Eva Rudolf hat mit zwei von ihnen über ihr Jahr hier gesprochen…

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Schöpfung bewahren

Von Claudia Müller

Manchmal habe ich keine Lust mehr, etwas anders zu machen als die Masse. Diesen Tropfen auf den heißen Stein bemerkt doch keiner, denke ich, wenn ich mein ungebleichtes Klopapier in den Einkaufswagen lege und zum Biowaschmittel greife. Ist das nicht vor allem teuer und nutzt am Ende nur der Öko-Industrie? Klar, mein Auftrag als Christ heißt: Die Schöpfung bebauen und bewahren. Aber meine Möglichkeiten scheinen so begrenzt.
Manchmal mag ich nicht mehr. Als ich das letzte mal kurz davor war, doch lieber meinen Geldbeutel zu schonen, belehrten mich die Überschwemmungen durch Unwetter eines besseren. Und ob die Ökosyteme dieser Erde schützenswert sind! Sie sind so zerbrechlich.
Nebenbei haben die Wassermassen mir gezeigt: Viele kleine Tropfen ergeben zusammen einen kraftvollen Strom. Das gilt auch beim Einkaufen. Schöpfung bewahren? Auf jeden Fall.

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Lebenswert

Andacht von Claudia Müller

„Black lives matter“ ist das Motto einer Protestbewegung in den USA. „Schwarze Leben sind etwas wert.“ Soll heißen: Auch wer keine weiße Hautfarbe hat, hat ein Recht zu Leben. Darf nicht Freiwild sein. Schon gar nicht für Polizisten, wie in den USA erst kürzlich wieder geschehen. Schwarze Leben sind etwas wert. Die Proteste sind gerechtfertigt. Aus Rache fünf weiße Polizisten zu erschießen, wie vor anderthalb Wochen in Texas, ist es nicht. Aus christlicher Perspektive ist der Satz: „Schwarze Leben sind etwas wert.“ übrigens nur die halbe Wahrheit. Christen glauben: Gott hat jedem Menschen seine Gestalt und sein Wesen gegeben. Er hat jeden ins Leben geliebt. Deshalb ist jedes Leben etwas wert. Gottes Menschenliebe gilt dem Farbigen in den Staaten und dem Flüchtling in Deutschland. Und, auch wenn das manchmal kaum zu ertragen ist, auch dem Weißen, der gegen sie pöbelt. Das heißt allerdings nicht, dass Gott die Pöbelei gut heißt.

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Hoffnungshaus in Stuttgart

In Stuttgart gehen rund viertausend Frauen und Männer anschaffen. Viele von ihnen sind jung, kommen aus Osteuropa, sprechen kein Deutsch und leben in Zwangsverhältnissen. Genau für die will das Hoffnungshaus jetzt Anlaufstelle sein. Hier bekommen die Prostituierten Beratung oder können einfach mal ausspannen. Initiiert wird das Projekt vom evangelischen Gemeinschaftsverband „Die Apis“. Die Kirche mittendrin in der Sündenmeile Stuttgarts. Wie das zusammenpasst? Eva Rudolf hat nachgefragt.


Foto: Moritz Schall

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Flüchtlingskinder an Schulen – Zu Besuch an einer Schule

Flüchtlingskinder an Schulen in Baden-Württemberg

Das Schuljahr in Baden-Württemberg ist fast vorbei. Und es war für manche Schulleiter und Lehrer wahrscheinlich eines der schwierigsten und herausforderndsten überhaupt. Denn sie mussten tausende neue Schüler zusätzlich in ihre Klassen integrieren: Die Flüchtlingskinder nämlich, die im letzten Jahr nach Deutschland gekommen sind. Wie das in der Praxis funktioniert, hat sich Achim Stadelmaier angeschaut:

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Hinten anfangen

Der Wecker klingelt. Du quälst dich aus dem Bett. Ein Kind hat sich in der Nacht übergeben. Die Schatten unter deinen Augen reichen bis ans Kinn. Der Kaffee ist durchgelaufen, aber die Milch ist alle. Du taumelst zum Auto. Dein Ehepartner hat den Tank fast leer gefahren. Oh Mann! Nach dem Tanken fährst du ins Geschäft. Dort gibt’s Kaffee mit Milch. Und einen Kollegen dem du alles erzählst. Er nickt. „Jaja. Der Teufel steckt im Detail.“ Du schaust irritiert. Der Teufel? So weit willst du jetzt aber doch nicht gehen. Oder? Und was, wenn in manchem Details, das dir heute Morgen die Nerven geraubt hat, wirklich der Gegenspieler Gottes steckt. Dann kannst du es getrost mit Martin Luther halten. Der war sich sicher: Weil Gott für mich ist, kann mich der Teufel mal. In Luthers Worten: „Teufel, willst du mich fressen, fang hinten an.“ Ich finde, das ist eine Einstellung, mit der es sich leben lässt.


Claudia Müller

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